Nein, ich glaube nicht. Im Habitat dauert die Starre auch nicht so lange wie wir sie durchführen (3 oder 4 Monate), sondern ich glaube nur so 6-8 Wochen. Daher überwintert man Jungtiere auch nicht so lange, während die adulten robust genug sind, auch länger als üblich zu starren. Vorteil ist natürlich, dass man eine vorübergehende Innenhaltung vermeiden kann und sie direkt nach der Starre ins Freigehege können. Bei kurzer Starre (so wie jetzt bei dir) wäre zwar mit Technik die Haltung im Frühbeet möglich, nicht jedoch der Auslauf ins Freigehege, da sie zu schnell auskühlen. Ich denke, wenn du sie langsam auswinterst, ist es nicht so schlimm. Schlimmer wäre, wenn man vor lauter Panik sie von heute auf morgen ins 20 Grad warme Wohnzimmer stellt. Aber wenn du ihr die Zeit gibst, sollte das kein Problem sein.
Einwintern und auswintern mache ich immer total langsam. Wenn ich beide gleichzeitig rausholen würde, wäre das natürlich einfacher, da ich dann im Kühlschrank die Temperatur langsam schon erhöhen würde so auf 7-8°C innerhalb von 3 Tagen, dann ungeheizt ins Terrarium und Futter und Wasser anbieten. Meist fressen sie dann erst nach 2,3 Tagen das erste mal und nach ner Woche bin ich dann bei 15°C und dann in der nächsten Woche 20°C. Dann fressen sie wieder super.